Was ist Fasten?
Was ist Fasten ?
Was bedeutet Fasten?
Fasten ist der freiwillige Verzicht auf feste Nahrung für eine begrenzte Zeit. Der Körper stellt dabei seinen Stoffwechsel um und greift zunehmend auf seine eigenen Energiereserven zurück.
Fasten ist nicht Hungern
Wer bewusst fastet, entscheidet sich freiwillig für eine Zeit ohne feste Nahrung. Anders als beim Hungern geschieht dies vorbereitet, zeitlich begrenzt und mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr.
Was passiert beim Fasten im Körper?
Nach und nach verändert sich der Stoffwechsel. Sind die kurzfristig verfügbaren Energiereserven aufgebraucht, nutzt der Körper verstärkt gespeicherte Energie. Diese Umstellung ist ein wesentlicher Bestandteil des Fastens.
Fasten kann mehr sein als Nahrungsverzicht
Eine Fastenzeit schafft Abstand vom gewohnten Alltag. Viele Menschen erleben diese Tage als Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen, sich bewusster wahrzunehmen und neue Impulse mitzunehmen.
Fasten als Einstieg in neue Gewohnheiten
Nach einer Fastenzeit fällt es oft leichter, die eigenen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten bewusster zu betrachten. Die Aufbautage bieten einen guten Übergang, um Veränderungen Schritt für Schritt in den Alltag zu übernehmen.
Fasten hat eine lange Tradition
Der bewusste Verzicht auf Nahrung begleitet Menschen seit Jahrtausenden. Fastenzeiten finden sich in unterschiedlichen Kulturen und Religionen und werden heute auch unabhängig davon praktiziert.
Fastenverpflegung
Morgens – mit Wärme in den Tag
Der Fastentag beginnt mit einer Auswahl an Kräutertees, die je nach Sorte unterschiedliche Körperfunktionen begleiten können. Bei Bedarf kann der Tee mit ½ Teelöffel Honig ergänzt werden.
Zum Beispiel:
- Brennnessel-, Birkenblätter- oder Grünhafertee
- Löwenzahntee
- Melissentee
Mittags – ein Glas Saft
Nach der gemeinsamen Wanderung genießen wir einen Bio-Gemüse- oder Obstsaft.
250 ml Saft, mit Wasser im Verhältnis 1:1 verdünnt.
Die kleine Saftmahlzeit gehört zum klassischen Buchinger-Fasten und ist zugleich eine schöne gemeinsame Pause nach der Bewegung.
Abends – wärmende Fastenbrühe
Am Abend gibt es eine frisch zubereitete Gemüsebrühe aus verschiedenen, möglichst saisonalen Gemüsesorten. Die Gemüsebrühe liefert Flüssigkeit und Mineralstoffe und bildet den wärmenden Abschluss des Fastentages.
Über den Tag – ausreichend trinken
Auch zwischen den gemeinsamen Fastenmahlzeiten ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig:
- natriumarmes, kohlensäurearmes Mineralwasser
- Kräutertee – für unterwegs aus der Thermoskanne
- Zitronenschnitz